MEET Projekt:
MEntal WEll-being in Education for disadvantaged YOUth
Das MEET-Projekt wird im Rahmen des Interreg Danube Region Programm gefördert und von der Europäischen Union kofinanziert.
Das Projekt fokussiert sich auf die Verbesserung des psychischen Wohlbefindens benachteiligter junger Menschen in der Donauregion. Das Ziel ist es, Schulen, Pädagog:innen, Jugendarbeiter:innen und anderen Fachkräften dabei zu helfen, die psychische Gesundheit junger Menschen sowohl in der formalen Bildung (z. B. in Schulen) als auch in der nicht-formalen Bildung (z. B. bei Jugendaktivitäten und Trainings) besser zu fördern.
MEET entwickelt inklusive und innovative Instrumente, Materialien und Methoden, die in der Bildung und Jugendarbeit eingesetzt werden können. Auf diese Weise trägt das Projekt dazu bei, psychischen Problemen bei jungen Menschen vorzubeugen, ihr Lernen und ihre persönliche Entwicklung zu fördern und eine besser vorbereitete zukünftige Erwerbsbevölkerung heranzubilden. Dies kann auch dazu beitragen, den Arbeitskräftemangel zu verringern.
Das Projekt wirkt auf drei wichtigen Ebenen:
- Praxisebene – Verbesserung der täglichen Arbeit von Pädagog:innen und Jugendarbeiter:innen
- Organisationsebene – Stärkung von Schulen und Organisationen, damit diese das psychische Wohlbefinden besser fördern können
- Policy Ebene – Unterstützung von Entscheidungsträger:innen bei der Einbeziehung der psychischen Gesundheit in die Bildungspolitik
MEET verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Das Projekt entwickelt praktische Instrumente und Lernmaterialien, fördert die Zusammenarbeit im Rahmen von „Youth Mental Health Labs“ und erarbeitet Strategien und Aktionspläne zur Integration der psychischen Gesundheit in die Bildungssysteme. Diese Aktivitäten zielen darauf ab, positive Veränderungen für gefährdete junge Menschen in mehreren Ländern zu bewirken und unterstützendere sowie inklusivere Lernumgebungen zu schaffen.
Die Hauptziele des Projekts sind:
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Gemeinsame Gestaltung durch „Youth Mental Health Labs“
Das Projekt zielt darauf ab, seine Kernaktivitäten im Rahmen transnationaler „Youth Mental Health Labs“ gemeinsam zu gestalten, in denen junge Menschen, Pädagog:innen, Fachkräfte und politische Entscheidungsträger:innen zusammenkommen. Diese Labs verfolgen einen offenen Innovationsansatz, um gemeinsam Lösungen zu entwerfen, zu testen und zu verfeinern, während sie gleichzeitig die sektorübergreifende Zusammenarbeit fördern und nachhaltige Allianzen für psychische Gesundheit auf lokaler und regionaler Ebene aufbauen. -
Entwicklung inklusiver Lernmaterialien und -instrumente
Das Projekt konzentriert sich auf die Entwicklung, Erprobung und Skalierung inklusiver, innovativer und jugendzentrierter Lernmaterialien und -instrumente für Pädagog:innen, Fachkräfte und gefährdete junge Menschen. Diese Ergebnisse – darunter Toolboxen und maßgeschneiderte Lernmaterialien – sollen die Kompetenz im Bereich psychische Gesundheit verbessern, das Wohlbefinden fördern und die Zugänglichkeit für verschiedene Gruppen wie NEETs, Schulabbrecher:innen und benachteiligte Jugendliche gewährleisten. -
Politikentwicklung und strategische Integration
Das Projekt zielt darauf ab, politische Rahmenbedingungen zu stärken, indem gemeinsam eine transnationale Donaustrategie für psychische Gesundheit von Jugendlichen im Bildungswesen sowie lokale Aktionspläne in den teilnehmenden Regionen entwickelt werden. Diese politischen Ergebnisse bieten Entscheidungsträgern praktische Orientierungshilfen und unterstützen die Integration der psychischen Gesundheit in die Bildungssysteme, wodurch langfristige Wirkung und Nachhaltigkeit gewährleistet werden.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projekt-Website.